top of page

Jahresausflug nach Ingelheim am Rhein

am Sonntag, dem 23. September 2018

Fotos: Dagmar Wendler

​​

​Der Ausflug des KVH mit ca. 50 Personen führte nach Ingelheim am Rhein.

 

Zunächst wurde bei strahlendem Wetter die Burgkirche mit größter Wehranlage im Westen Deutschlands besichtigt. Danach traf man sich zu einem leckeren Mittagessen im Restaurant Burg Horneck. Sodann ging es weiter nach Waldeck zum Bismarckturm mit Rundblick und zur Rast ins Bergrestaurant Waldeck. Nach einem Regenschauer konnte man im Weingut Bettenheimer, Stiegelgasse 32, an einer herrlichen Weinprobe und Imbiss teilnehmen, bis es gegen 18.30 Uhr mit dem Bus zurück nach Harheim ging. 

​

 

Die Ingelheimer Palastanlage wurde Ende des 8. Jh. während der Regierungszeit Karls des Großen gegründet und blieb über 500 Jahre Regierungsort des Reisekönigtums bis ins späte Mittelalter. Sie war Kaiserpfalz der Karolinger, der Ottonen (sächs. Kaiser), der Salier und Staufer. Karl d. Gr. (768 – 824) hielt viermal, sein Sohn Ludwig der Fromme (814 – 840) zehnmal Reichsversammlungen in Ingelheim ab. Dort ließ Ludwig auch 817 die Urkunde ausfertigen, in der er viel Land in Harheim und Stetten im Tausch gegen noch mehr Land in der Wetterau zur Versorgung seiner Pfalz auf dem Römerberg erwarb. Karolingisch sind die „aula regia“, der Thronsaal aus dem 8. Jh. und der antike Säulengang mit 3,4 m hohen korinthischen Säulen von um 800. Zur Pfalz der Ottonen im 10. Jh. zählt die Saalkirche, die die Staufer im 12. Jh. erweiterten. Sie ließen die Pfalz auch zu einer Burg ausbauen, deren Wehrmauern teilweise heute noch erhalten sind (Heidesheimer Tor). Eine karolingische 7 km lange, unterirdische und gemauerte Fernwasserleitung nach dem Vorbild in der römischen Antike versorgte die Pfalz mit Wasser aus Heidesheim.

​

Und hier ein paar Impressionen:

bottom of page