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Frankfurt am Main, im Februar 2021

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Liebe Mitglieder und Freunde des KVH,

eine gute Nachricht: Der Alte Kirchplatz wird nach 35 Jahren voraussichtlich Pflege erhalten durch Reinigung sämtlichen Buntsandsteins einschließlich der mit Flechten übersäten Brunnenfigur, die den Kirchenpatron Apostel Jakobus d.Ä. darstellt, des Bodens,  Reparatur des Brunnens und Wiedereinfassung mit Bäumen. Das hat der Ortsbeirat 14 am 25.01.2021 durch Mehrheitsbeschluss beantragt.  

Weitere Verbesserungen der Aufenthaltsqualität könnten in Zukunft erfolgen etwa durch Austausch und Ergänzung der Bänke und Aufstellung eines Schachspieltischs, den die Fa. Kressmann spenden würde,  durch einen Bodenspringbrunnen oder Anbringung von Sprühnebelduschen.

Eine Umgestaltung des Alten Kirchplatzes ist somit abgewendet. Auch bleibt der Platz für Marktgeschehen u.ä. erhalten wie auch in Bonames, wo aus dem Grund mittig auch keine Bäume gesetzt werden. Enttäuschend war seit Juni 2020, wie leicht der Platz mit seiner rund 1200-jährigen kirchlichen Tradition bis 1937 beliebiger Umgestaltung preisgegeben werden sollte mit der Begründung, die Bedeutung von Historie werde überschätzt, der Platz sei nicht mehr zeitgemäß und eine "Betonwüste". Für eine Platzgestaltung, deren Initiator der KVH war und der der damalige Ortsbeirat im Jan. 1986  zugestimmt hatte, sprachen sich damals über 600 Harheimer mit An- und Unterschriften aus. Für das Geschenk der Stadt zur 1200-Jahr-Feier musste der Ortskern beruhigt werden und eine Umgehungsstraße gebaut werden (1 km "nur" 1 Mio. DM) . Die vom KVH veranlasste und vom OBR bejahte Errungenschaft für Harheim war der Alte Kirchplatz, der das Wahrzeichen Harheims ist. Außer drei Kreuzen hat Harheim keine Denkmäler. Der Platz ist einzig in Frankfurt. Er kostete 800.000 DM. Die Kosten für den Corpus am Kreuz übernahm die Stadt nachträglich durch Zusage von Ernst Gerhardt und Stadtrat Dr. Küppers. Die Brunnenfigur wurde von zwei Banken mit je 7000 DM gespendet.

Es stellt sich die Frage, ob der Alte Kirchplatz nach Sanierung, Reinigung, Reparatur und Anpflanzungen sowie Verbesseruneng nicht unter Denkmalschutz gestellt werden muss, um ihn künftig bei vielleicht anderen Mehrheiten nicht einer beliebigen Umgestaltung preiszugeben.

Falls Sie den Artikel in der FNP vom 01.02.2021 noch nicht kennen oder Interesse daran haben sollten, ist er hier aufrufbar:

Bleiben Sie gesund!

Mit freundlichen Grüßen

Dagmar Wendler, 1. Vorsitzende

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    Frankfurt am Main, im Januar 2021

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Information zum Alten Kirchplatz

Der KVH tritt für eine Sanierung, Wiederherstellung und Verbesserung des Alten Kirchplatzes ein, für Reinigung des gesamten Sandsteins einschließlich der Brunnenfigur, für die Reparatur des Brunnens, die Wiedereinfassung des Platzes durch Bäume, Erhalt des Kirchengrundrisses mit Kruzifix und der Freifläche für Vereinsaktivitäten wie z.B. Weihnachtsmarkt und Marktgeschehen mit Publikumsverkehr, ferner für einen Bodenspringbrunnen, an dem sich im Sommer insbesondere Kinder spielend erfreuen können. Eine Diskussion mit dem Grünflächenamt u.a. findet noch statt.

 

Weitere Hintergrundinformationen finden Sie hier (bitte PDF-Symbol anklicken):

Dagmar Wendler

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Frankfurt am Main, im Januar 2021

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Liebe Mitglieder und Freunde des KVH,

 

in der Hoffnung, dass Sie alle gut ins neue Jahr gekommen sind, wünschen wir Ihnen für den weiteren Verlauf des Jahres alles Gute, Gesundheit und Glück. Gern hätten wir mit Ihnen auf das neue Jahr beim traditionellen Neujahrsempfang des KVH angestoßen, der seit über 30 Jahren erstmals coronabedingt ausfällt. Wie war er doch 2020 so unbeschwert mit der Einweihung der Ortstafeln verlaufen!
Anstelle des Neujahrsempfangs seien einige Gedanken zum neuen Jahr 2021 erlaubt:

Vergesst das alte Jahr ganz schnell und lasst das neue Jahr beginnen,
das hoffentlich uns strahlend hell hilft, Mut und Weitblick zu gewinnen.

Ein Jahr verloren, sagen die andern. Ich sag es nicht und bin sehr froh,
hier auf der Erde noch zu wandern, froh wie der Mops im Haferstroh.

Lasst es uns hoffnungsvoll beginnen und mutig stets nach vorne schauen.
Wir können Zukunft nur gewinnen mit Disziplin und Gottvertrauen.

In Gedenkfierlichkeiten für Beethoven, Hölderlin und Hegel fuhr die Pandemie wie das Schicksalsmotiv von Beethovens Fünfter. Dennoch konnten wir die Führung im Landgrafenschloss in Bad Homburg am 3. Oktober 2020 miterleben, Hölderlins gedenken sowie unsere Jahreshauptversammlung am 9. September 2020 im Harheimer Hof durchführen. Beim diesjährigen Neujahrsempfang hätten wir wohl Georg Wilh. Frch.  Hegels gedacht, dessen 250. Geburtstag 2020 gefeiert wurde. Nach seiner Dialektik erklärt sich der Fortschritt der Geschichte daraus, dass aus der Kontroverse von These und Antithese sich etwas Neues, Drittes, die Synthese, entwickelt, in der frühere Gegensätze aufgehoben sind.

Es ist noch gar nicht so lange her, dass sich die Auffassung durchsetzte, dass alle Menschen gleich zu behandeln, gleichgestellt sind und freien Zugang zum Eigentum und Verfügungsmacht über die eigene Person wie den eigenen Besitz haben sollen. Davon handelt das Buch "Bauernbefreiung und Eigentumsentwicklung am Beispiel von Frankfurt am Main mit seinen heutigen Stadtteilen", in dem Harheim besonderer Raum neben anderen Teilen Frankfurts eingeräumt wird. Wie schon mitgeteilt, ist es bei Allianz, Ph.-Schnell-Str. 54, für 11 € passend (9-14 Uhr) oder bei D. Wendler abholbar.

Der KVH war 1983 Initiator der Gestaltung des Alten Kirchplatzes zur 1200-Jahr-Feier 1986. Er wurde mit den Vorsitzenden, D. Wendler und Altbürgermeister Jakob Quirin, bei der Stadt vorstellig, die die Gestaltung ausschrieb und die Architekt Carsten Henze gewann. Sein 2. Vorschlag wurde vom Ortsbeirat 14 angenommen, auch von der SPD unter dem Fraktionsvorsitzenden Hermann Neuesüß. Über 600 Unterschriften mit Adressen liegen aus der Zeit vor für eine Gestaltung, die den Platz mit seiner rund 1200-jährigen Geschichte als Kirchplatz würdigt. Die Folge war der Platz mit Kirchengrundriss und Segmentbrunnen mit der Brunnenfigur, die den Kirchenpatron, den Apostel Jakobus d. Ä., darstellt, sowie Raum für Veranstaltungen wie z.B. Märkte mit Budenaufstellung und Publikumsverkehr. 

Es ist daher klar, dass der KVH an der Struktur des Alten Kirchplatzes festhält und seine Sanierung und Wiederherstellung wünscht. Dazu zählt die Reparatur des Brunnens, die Reingung allen Buntsandsteins am Platz, insbesondere auch der Brunnenfigur, die von Flechten übersät ist vorwiegend im Schulterbereich, und die Wiederanpflanzung von Bäumen, so dass der Platz seine Abgrenzung zur Straße Alt-Harheim gegenüber der Häuserzeile des Hotels zurückerhält. Über die Art der Wiederanpflanzung und ggf. trockenresistentere, "südlichere" Bäume wird noch eine Diskussion geführt. 

Eine Sanierung des Platzes wird offenbar in nicht weiter Zukunft in Angriff genommen. Ferner können neue Bänke am Rand, ein Spieltisch für Schach und evtl.. weitere Brettspiele und/oder eine Sprinkler-/Fontänenanlage in der Fläche in Betracht gezogen werden, falls Gelder hierfür beschafft werden können. Alles diente der Belebung. Ein Marktgeschehen sollte dabei immer möglich bleiben und nicht durch mittige Bäume eingeschränkt werden. Daneben lädt das Hotel bei einer Tasse Kaffee und mehr zum Verweilen im Platzbereich ein. Nun war es in Harheim nicht Brauch, sich in der Arbeitszeit öffentlich dem Müßiggang hinzugeben. Das Kaurmainzer Gebot lautete, nicht auf Kosten Dritter zu leben. Es herrschte eine ausgeprägte Arbeitsmoral im Ort. Dennoch sollte der Platz zum Verweilen einladen und vielleicht auch Kindern noch mehr Spaß am Wasser wie in Bad Vilbel oder am Rathenau-/Goethe-Platz geben.

Ihren Gedanken gegenüber immer aufgeschlossen und mit allen guten Wünschen und freundlichen Grüßen,

Dagmar Wendler namens des Vorstands

(D. Wendler, M. Schäfer, I. Leibold, U. Spoerel, F. Somogyi) 

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    Frankfurt am Main, im Dezember 2020

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Liebe Mitglieder und Interessierte,

 

noch kurz vor Weihnachten 2020 (am 18.12.20) ist folgendes Buch erschienen:

„Bauernbefreiung und Eigentumsentwicklung 

am Beispiel von Frankfurt am Main mit seinen heutigen Stadtteilen“

In der Zeit der Aufhebung der Leibeigenschaft, der Reallasten und der Zehnten erhielt die Landbevölkerung zu einem großen Teil das von ihr bearbeitete Land durch Ablösung der jährlichen Abgaben. Der Ablösungsprozess zog sich ein halbes Jahrhundert bis um 1900 hin. Dies war die Folge von Bestrebungen nach Freiheit, Gleichheit und Demokratie sowie von Aufruhr u. a. 1832 beim Hambacher Fest, 1833 an der Haupt- und Konstabler Wache und 1848 vor der Paulskirche. Auch Bewohner der nördlichen Stadtteile, insbesondere Bonameser und Kalbacher, zogen 1833 zum Wachensturm nach Frankfurt.

Beim Blick in die Agrar- und Eigentumsgeschichte bis zur Zeit industrieller Umwälzungen wird Harheim neben anderen heutigen Stadtteilen Frankfurts eingehend behandelt. 

 

Das Buch im Din A5-Format mit 156 Seiten mit Bildern ist für "passend" 11,00 € abholbar bei Allianz (9-14 Uhr), Philipp-Schnell-Str. 54, 60437 Frankfurt/M. (-Harheim), in Buchhandlung Schaan (9-12.30, 15-18 Uhr, außer Mi.- u. Sa.-Nachm.), Frankfurt/M. (-Nieder-Eschbach), Alt-Nieder-Eschbach 62, sowie bei Dagmar Wendler, Tel. 06101 - 42571, raedres.wendler@arcor,de.

 

Der Vorstand wünscht allen Mitglieder und Interessierten ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gutes und gesundes Neues Jahr zusammen. 

 

Mit besten Grüßen
Der Vorstand

(Dagmar Wendler, Margot Schäfer, Ingo Leibold, Ute Spoerel, Frank Somogyi)   

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